FARASAN TELGTE - Gemeinschaft für hedonische Lebensweise
FARASAN TELGTE - Gemeinschaft für hedonische Lebensweise

ARTisan

Unser Aktionsradius ist breit gefächtert und beinhaltet neben schriftstellerischen Tätigkeiten (Lesungen, Publikationen, Blogs...) Kulturveranstaltungen und künstlerisches Schaffen. ARTisan versteht sich als ein Produkt, das von uns gemeinsam oder sich gegenseitig inspirierend umgesetzt wird.

Krönung der Schöpfung - Videoinstallation

 

Mit dieser Videoinstallation gehen wir auf die Abnormität menschlichen Seins ein. Der Mensch, der sich gerne als die Krönung der Schöpfung tituliert, vernichtet sich am Ende selbst. Welche Krönung!

In den Räumlichkeiten eines leerstehenden Schleckerladens in Telgte haben wir Begriffe auf eine lange Bilderspur geschrieben und diese gefilmt. Darüber spricht Marion Illhardt einen Text von Arnold Illhardt. In dem Text geht es um die kognitiven, emotionalen und verhaltensmäßigen Potentiale des Menschen. Im Gegensatz dazu stehen die unmenschlichen Verhaltensweisen.

Das Buch "Sterbewache" (Echter-Verlag, Würzburg)

ist eine Art Protokoll der letzten Nacht am Bett meines sterbenden Vaters. Was zunächst als Tagebuchaufzeichnung gedacht war, entwickelte sich mit der Zeit zu einer Abhandlung über das Leben und Sterben, vor allem über die Gefühle und Gedanken, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen. Meine Idee dabei war, Biografisches literarisch mit Sequenzen (Sätzen, Zitaten …) zu verbinden, die aus unterschiedlichsten Bereichen des geschriebenen Wortes (Wissenschaft, Lyrik, Belletristik …) entnommen wurden. Rezensionen, sowie Berichte über Lesungen unter http://www.farasan-telgte.de/publikationen/

QUERZEIT - Kultur im Blick

 

Querzeit, das sind Texte, Analysen oder Gedanken, die quer zu Zeit stehen, gerne sperrig sind und zum Nachdenken bewegen sollen. Dabei werden vor allem kulturpolitische, politische, gesellschaftliche oder philosophische Themen im Vordergrund stehen. Wir alle sind der Meinung, eine depressive gesellschaftliche Haltung bringt niemanden weiter (außer die, denen es nutzt). Wichtig ist Bewegung, die weder parteiabhängig, noch angepasst oder populistisch ist.
 
Querzeit soll auf Dauer wie ein Magazin funktionieren. Für uns bedeutet das vor allem, dass wir verschiedenste Bereiche beleuchten, aber auch durchaus unterhaltsam sein wollen, wobei das Unterhaltsame vor allem darin besteht, halbwegs verständlich zu bleiben. Viele "Pamphlete" von rechts bis links glänzen vor allem dadurch, dass sie schwer nachvollziehbar sind, was aber vielleicht auch so gewollt ist.


Querzeit wird  Telgte und Umgebung im Auge haben. Telgte ist nun mal zufällig bis gewollt der Ort, in dem wir leben. Doch ist dies nur ein Schwerpunkt von vielen. Wir möchten weit darüber hinaus recherchieren und journalistisch agieren. Daher werden hier Reiseberichte, Buchbesprechungen oder philosophisch-soziologische Betrachtungen genauso zu finden sein wie telgtespezifische Artikel.
 
Gerne sind Menschen willkommen, die an Querzeit mitwirken wollen. Da jeder Artikel mit dem Namen des Autors versehen sein wird, trägt auch jeder Verfasser Verantwortung für seine Texte. Es ist aber auch Lesern möglich, sich per Kommentar, wie bei Blogs oder sozialen Netzwerken gewohnt, einzuschalten. So sind Diskussionen möglich und erwünscht. Manchmal sind Leserkommentare das Salz in der Suppe.

Jadonische Kunst - ARTisan

Der alte Streit, wann und ob etwas Kunst ist,ist uns relativ gleichgültig, Kunst muss nichts, darf aber alles und so ist für uns als Autodidakten das Malen und Gestalten von  Bildern, Skulpturen, Objekten, aber auch temporärer Momentaufnahmen ein wichtiges Medium, um unser Denken über die Welt, unsere übersprießenden Emotionen, aber auch all das Unaussprechliche in Szene zu setzen. Die Werke hängen in keiner Galerie und zieren auch keine Museumswand, sondern sind Teil unserer Wohnung, unseres Gartens oder an ungewöhnlichen Orten. Während einige für jeden Besucher sichtbar  sind, wurden manche nur für uns selbst geschaffen. Die Bilder und Objekte sind sowohl individuelle Einzelwerke, als auch Gemeinschaftsarbeiten. Jede künstlerische Darstellung ist aber ein Ergebnis unseres gemeinsamen Liebeslebens, weswegen wir sie auch als Jadonische Kunst bezeichnen. (Name und Material durch leichtes Antippen der Bilder mit der Maus ersichtlich)

DENKBAR an der Telgter Kulturspur

In der DENKBAR veröffentlichen wirr seit 2010 regelmäßig Sätze. Sprüche oder Zitate, die zum Nachdenken anregen sollen, die wir eben für "denkbar" halten. Früher hing die DENKBAR als kleiner, goldener Bilderrahmen in unserem gut zugänglichen Küchenfenster, inzwischen befindet er sich im Kulturkasten an unserer Seitentür an der Herrenstraße. Unser Haus liegt an der Telgter Kulturspur, eine durch Telgte führende Spur bestehend aus roten Markiersteinen, die auf eine Besonderheit im hiesigen Stadtbild hinweisen soll. Daher finden wir, dass die DENKBAR hier bestens plaziert ist. Die Sätze begegnen uns zumeist selbst bei der Zeitungs- bzw. Zeitschriftenlektüre, in einem der vielen Bücher, die wir zeitgleich lesen oder entstehen bei Recherchen zu irgendwelchen Blogs, die wir immer wieder verfassen. In den veröffentlichten Sätzen geht es zumeist um philosophische, gesellschaftskritische oder politische Aussagen. Während - so weit wir das beurteilen können - viele die DENKBAR stirnrunzelnd, wohlwollend oder gar mit großer Zustimmung wahrnehmen, gab es auch schon einmal Protest einer Telgterin, die sich durch unsere Sprüche gemaßregelt fühlte. Da müssen wir offensichtlich den Kern getroffen haben. Operation gelungen! Alle bisherigen Zitate findet man auf dieser Homepage unter http://www.farasan-telgte.de/denkbar/

Lesung Gedichte in der alten Schleckerei

"Zornesröte und andere Gefühlsfarben" Gedichte von Arnold Illhardt; vorgetragen von Marion & Arnold Illhardt im Januar 2015

Auerhahn Ludwig

wurde 1942 auf ein Ölgemälde verewigt. Man munkelt, dass er nach dem Krieg über Ungarn nach Deutschland gekommen ist. Das Bild, so Kunstkenner, sei nicht sonderlich gut gelungen, was zur Konsequenz hat, dass niemand gerne den Vogel an der Wand hängen hat. Wir nahmen das Federvieh auf unseren Reisen mit und fügten ihn in die jeweilige Umgebung ein. So präsentiert sich Ludwig immer anders und je nach Positionierung erscheint das Gemälde in unterschiedlichen Farbnuancen und erfindet sich selbst immer wieder neu. Geheimnisvoll, wie wir finden.

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